Kurtaxe: FDP BGL bittet Minister Zeil um Hilfe
In der Frage der Kurtaxe für Einnächtler und dem damit verbundenen Standortnachteil für Tourismusbetriebe im Staatsbad Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain hat der Kreisverband jetzt um Hilfe von Wirtschaftsminister Martin Zeil gebeten.Petra Berger vom OV Bayerisch Gmain erläutert Minister Zeil den Sachverhalt
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MdL Dechant: Ein Kompromiss muss her!
Ortsvorsitzender Kurt Binder begrüßte die Anwesenden und den eigens angereisten jagdpolitischen Sprecher der FDP, MdL Thomas Dechant aus der Oberpfalz. Das Gespräch moderierte Gerhard Schröter. Die Versammlung bei der auch die Thematik „Wald vor Wild” heftig behandelt wurde, gab Gelegenheit ausgiebig zu diskutieren und hinreichend unterschiedliche Positionen zu beziehen. Kurt Binder informierte, dass circa 50 Personen nach der Ankündigung im Wochenblatt sich bei ihm meldeten und ihre Meinung zum Ausdruck brachten, man müsse mit dem Wald und Wild kompetenter umgehen und nicht nur abschießen.
Zunächst brachte sich Dr. Schreyer, der frühere Leiter der Bayerischen Staatsforstverwaltung ein, der sagte, dass seit 20 Jahren der Abschuss des Schalenwildes notwendigerweise hoch- gefahren wurde. Nun seien hier 80 Prozent der Reviere in Ordnung, nur bei 20 Prozent seien die Abschüsse noch zu erhöhen.
Hermann Siglbauer aus Waging sagte unmissverständlich, seit 10 Jahren würde die Jagd zu scharf ausgeübt. 90 Prozent der Bevölkerung, die tierfreundlich ist, kritisiere dies. Martin Kittl Landwirt und Waldbesitzer aus Übersee sagte: „Ich bringe meinen Wald hoch, warum schafft der Forst das nicht?” Er kritisierte die Holzprozessorschäden, der Wald sei immerhin Eigentum der Bevölkerung!
